Sarah Fritz und Fabio Fornezzi – Szenario C

Ausgangspunkt des Projekts Zusammenfluss ist der Verlauf der Steyr, die unterschiedliche Landschaften durchquert, Räume verbindet und sich immer wieder verdichtet und ausweitet. Diese räumlichen Eigenschaften werden auf den Schlosspark übertragen: Verbindungen schaffen Bewegungsräume, Ausweitungen bieten Platz zum Verweilen und Verdichtungen werden zu Orten der Begegnung und Kultur.
Im Mittelpunkt steht ein permanenter Pavillon, dessen geschwungene Form die Idee des Zusammenkommens und Öffnens aufgreift. Eine selbsttragende Stahlkonstruktion mit dünner Holzhaut vereint Bühne, Kiosk, Sitzmöglichkeiten und WC und bildet die feste Infrastruktur für unterschiedliche Nutzungen.
Bei Veranstaltungen wird der Pavillon durch ein temporäres System aus steckbaren Metallgerüsten ergänzt. Diese können unterschiedlich angeordnet, mit Holz, Stoff oder Netzen ausgestattet und nach Gebrauch platzsparend gelagert werden. So lässt sich die Kulturzone je nach Veranstaltungsgröße erweitern, ohne den natürlichen und historischen Charakter des Schlossparks dauerhaft zu verändern.

