
Ausstellungseröffnung © Marlon Spallek
Ausstellung – Design for Adaptation 1
Die Abschlussausstellung der Lehrveranstaltung wurde am 26. Juni 2026 im Rahmen des Steyrer Stadtfests bzw. des Grünland Festivals in der Kulturzone im Schlosspark Steyr eröffnet. Architekturstudierende der TU Wien präsentierten dort die Ergebnisse der Lehrveranstaltung Design for Adaptation 1 und gaben Einblicke in ihre Entwürfe für die zukünftige kulturelle Nutzung der Kulturzone.
Im Sommersemester 2026 beschäftigten sich die Studierenden mit der im Masterplan Schlosspark 2045 ausgewiesenen „Kulturzone / Barocken Nordzone“. Ziel war es, diesen Bereich möglichst nutzungsoffen zu gestalten und für unterschiedliche kulturelle Initiativen und Formate zugänglich zu machen. Aufbauend auf Recherchen, Analysen, Befragungen und Gesprächen vor Ort entwickelten Teams aus jeweils zwei bis drei Studierenden unterschiedliche Zukunftsszenarien und räumliche Konzepte für kleine bauliche Strukturen und vielfältige kulturelle Nutzungen innerhalb der Kulturzone.
Die Ausstellung zeigte die Ergebnisse dieser Arbeiten und lud dazu ein, über mögliche Zukünfte des Schlossparks nachzudenken. Im Mittelpunkt standen vier unterschiedliche Szenarien für die Entwicklung der Kulturzone:
Temporär
Die Kulturzone wird als vollständig mobiles und rückbaubares System gedacht. Alle Elemente können flexibel aufgebaut, transportiert und an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden, wodurch der Park nahezu unverändert bleibt.
Erweitert
Die Kulturzone wächst bei größeren Veranstaltungen über die Kernzone hinaus. Durch modulare Erweiterungen können kleine Formate zu Festivals, Märkten oder größeren Events skaliert werden.
Kompakt
Ein kompakter Kulturort schafft Raum für kleinere Veranstaltungen und alltägliche Nutzungen. Eine dauerhafte Grundinfrastruktur bildet die Basis für Märkte, Workshops, Lesungen, Yoga oder kleine Konzerte.
Gesamt
Die Kulturzone wird als ganzjährig nutzbarer Kulturcampus gedacht, der Barocke Nordzone, große Wiese und Orangerie miteinander verknüpft und langfristig unterschiedliche kulturelle Nutzungen zusammenführt.
Die Ausstellung bleibt über den Sommer im Schlosspark Steyr zu sehen.
Beteiligte Studierende: Bethlhem Yilma Achame, Amo Cayetano, Ana Baškot, Fabio Fornezzi, Sarah Fritz, María Gallego Torres, Sirma Gencheva, Mira Heizeneder, Leander Höltershinken, Kathleen Kinzel, Sophia Klagian, Annabelle Obrikatis, Natalita Sadovnic, Dajana Saric, Benedikt Seifert, Jannik Sillinger, Tjasa Soos und Marlon Spallek
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Ausstellungseröffnung © Marlon Spellak
