MODORA

Kathleen Kinzel und Annabelle Obrikatis

MODORA verbindet Modul und Orangerie zu einem neuen Raum für Kultur. Das Konzept entstand auf Grundlage einer vorangegangenen Analysephase. Durch einen Fragebogen, der von Kulturschaffenden ausgefüllt wurde, wurde deutlich, dass insbesondere der Baustoff Holz gewünscht ist und sich der Entwurf in die Umgebung einfügen soll.

In seiner Form nimmt das Konzept Bezug auf die benachbarte Orangerie. Im Mittelpunkt des Entwurfs steht die Bühne als einziges festes Bauteil. Mithilfe eines einfachen Schiebesystems kann sie je nach Anlass geöffnet oder geschlossen werden. Alle weiteren Elemente sind als Baukastensystem konzipiert: Die Module lassen sich beliebig aneinanderreihen, in der Länge erweitern und durch ein zusätzliches Ergänzungselement auch in die Breite ausbauen.

Drei unterschiedliche Wand- und Dachmodule, die flexibel ausgetauscht werden können, ermöglichen zudem verschiedene räumliche Konfigurationen und Erscheinungsbilder. So kann für unterschiedliche Veranstaltungsformate jeweils eine passende Anordnung geschaffen werden, während das System gleichzeitig auch im alltäglichen Parkleben nutzbar bleibt.